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| Friday, 12 March 2010 18:05 | |
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Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie wir eigentlich zu unseren Fotos kommen? Da es naturgemäß etwas schwer ist, zu fliegen und sich gleichzeitig vom Boden aus auch zu fotografieren, sind wir immer wieder dankbar für die Leihgaben unserer Fotografen. Die sogenannten „Spotter“ sind eine nicht minder verseuchte Gruppe von Menschen für die das Thema Luftfahrt und alles rundherum, schlichtweg einen ganz großen Anteil Ihres Lebens ausmacht. Diese Spotter findet man beinahe auf jedem Flugplatz mit Ihren Kameras und riesigen Objektiven auf der Suche nach Linsenfutter. Viele verfolgen das Ziel soviel verschiedene Flugzeuge wie möglich ab zu lichten. Andere wiederum notieren eifrigst die Kennzeichen der Flugzeuge, um eine schier unendliche Liste zu komplettieren. In diesem Bericht möchte ich Ihnen zwei ganz besonders an Herz gewachsene Spotter vorstellen, unsere Haus- und Hoffotografen Franz Lackner jun und sen. Von Berufswegen KFZ Elektriker und Mechanikermeister.
Während dem Flug gesellten sich dann die zwei auch einmal ins Cockpit, wo sich herausstellte, das die Fliegerei, vor allem in Österreich, ein Dorf ist. Gemeinsame Bekannte waren somit vorprogrammiert.
Die Lackner Franzln wohnen in Neunkirchen im Süden Niederösterreichs, von wo Sie Ihre Touren aus planen und alle möglichen Fluplätze in der näheren Umgebung abklappern und Flugzeuge und Ihre Piloten fotografieren. Auch bei uns gab es ein Leben vor der Spunky Mistress und hie und da besuchten auch wir Flugshows und ähnliche Veranstaltungen, wo sich unsere Wege immer wieder kreuzten.
Franz senior interessierte sich bereits in jungen Jahren für die Luftfahrt und freute sich umso mehr, als auch sein Sohn diese Leidenschaft teilte. Somit wurde Franz jun ebenfalls sehr früh mit dem Virus Luftfahrt infisziert. Unter dem Motto „Gemma Flieger schauen!“ , wurden dann vor allem die Fluplätze Wr Neustadt Ost und West, Bad Vöslau, Wien, Graz und Salzburg zu regelmäßigen Ausflugszielen.
Mit der Zeit gesellte sich dann ein zweites Hobby hinzu, das sich scheints wunderbar mit Flugzeugen verbinden läßt. Die Fotografie! Mittlerweile gehören beide den Canon Jüngern an und fotografieren mit einer Canon D50. Dazu gehören natürlich auch passende Objektive, immerhin macht man ja nicht Jagd auf Gänseblümchen, sondern auf rauchende Maschinen und Ihre tollkühnen Bändiger. Franz junior verwendet Objektive 17 - 85 mm, 28 - 105 mm und 70 - 300 mm Franz senior ergänzend dazu 18 - 55 mm, 28 - 105 mm und 75 - 300 mm Mit dieser Ausrüstung, und trotz Verwandtschaft verschiedenen Blickwinkeln, bringen die Zwei hervorragendes Bildmaterial von jedem Ausflug mit nach Hause, die dann wiederum uns zur Verfügung gestellt werden und unsere Homepage damit gewaltig aufpeppen. Doch die Familie Lackner ist nicht nur auf österreichischen Flugplätzen und Shows unterwegs. Auch Ihre weiteren Urlaubsreisen drehen sich vorwiegend um das Thema Luftfahrt. So wurden im Jahre 2009 zum Beispiel mit den verschiedensten Airlines die Flughäfen Brüssel, London, Mailand, Stockholm, Amsterdam, Genf, München, Frankfurt, Hamburg, Helsinki, Warschau, Düsseldorf und Barcelona bereist und auch dementsprechend dokumentiert und gespottet. Die Lackners dürften somit mehr Flugstunden pro Jahr aufweisen als so mancher Privatpilot! Ein besonderes Erlebnis war dabei sicherlich auch eine Reise nach Malaysia mit den Flughäfen von Kuala Lumpur ( Sepang und Subang). Gewohnt wird auf solchen Reisen natürlich artgerecht. Sowie in Stockholm Arlanda im Boeing 747 Hotel. Einen Auszug dieser Reisen können Sie in unserer Gallerie betrachten. Doch es sind nicht nur die Flugzeuge die aufs Korn genommen werden. ALLES und ich meine wirklich ALLES was auf einem Flugplatz geschieht erweckt das Interesse dieser zwei Scharfschützen. So findet man sich beim Zündkerzen putzen im Hangar oder beim Laden einer Batterie sicherlich wieder auf einem Foto. Das Resultat sind dann manchesmal nicht so strahlend dreinschauende Piloten, sondern die verdutzen Gesichter die sich über die Schnelligkeit des Auslösefingers der Zwei wundern. Selbst wenn man in Innsbruck vom Flugzeug aussteigt und das Telefon läutet:“ Servus Erik schau mal auf die Besucherterasse herauf!“, ist man schon beindruckt, wo man das Duo Franz und Franz überall trifft. Ich wünsche der Familie Lackner weiterhin viel Linsenfutter, und bedanke mich für die äußerst großzügige Unterstützung. Hier auch ein Dankeschön an Frau Lackner, die Ihre zwei „Buben“ in Ihrem Hobby unterstützt und auch manchesmal mit auf Flugzeugjagd geht.
Keep the Finger sharp! Erik
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| Last Updated ( Friday, 19 March 2010 11:17 ) |



Vor einigen Jahren, wo die Fliegerei noch nicht von der Terrorangst geprägt war und Cockpitbesuche noch möglich waren, flog ich dienstlich nach Barcelona. Auf diesem Flug, so wurde mir mitgeteilt, befand sich eine Reisegruppe der besonderen Art. Die Freunde des Flugplatzes Wien ( es gibt nicht nur Gegner!) machten einen Ausflug zum Flughafen Barcelona um dort eine Führung zu absolvieren und natürlich diverse Flugzeuge zu fotografieren. 