Wednesday, 08 February 2012
Technische Daten PDF Print E-mail

Länge 5,49 m /Spannweite 6,10 m /Höhe 1,93 m

Geschwindigkeiten : MIN 60 mph  / MAX 203 mph

Startstrecke : 214 m / Landestrecke : 172 m

Belastungsgrenze : +6 G  / -3 G

max Abfluggewicht: 713 kg Normalflug / 679 kg bei Kunstflug

Rollrate : 240 Grad / Sek

Steigflugleistung : ca 2000 fpm das sind 10 m/s                                        

Motor: 4 Zylinder Boxer Motor LYCOMING IO-360-A1A  Leistung 200 PS ( 3,4 kg/PS bei Kunstflug)

 

Detailbilder finden Sie in unserer Gallery

Informationen zum Flughandbuch, der Checkliste und der Schwerpunktsberechnung finden Sie in unserem Downloadbereich.

Die Pitts Special ist ein kleiner Doppeldecker,  der von Curtis Pitts 1944 entwickelt wurde. Kein anderes Flugzeug hat mehr Kunstflugwettbewerbe für sich entschieden. Die Pitts Special Flugzeuge dominieren die weltweiten Kunstflugmeisterschaften seit den 1960er Jahren und sind trotz des Siegeszuges von Extra 300 und Edge 540 immer noch ein mächtiges Wettkampfflugzeug in den unteren Kategorien.

Zugelassene Versionen der kompakten Pitts Special werden noch immer von der Firma AVIAT in Wyoming hergestellt. Erhältlich ist es in der Einsitzer Version S1 (5,1 m Spannweite, 200 PS / 150 kW) oder als Zweisitzer S2A mit 200 PS oder S2B 260 PS und 6m Spannweite. Die Pitts Special ist der Inbegriff des Kunstflugdoppeldeckers. Der erste Kunstflugeindecker, der an die Leistungen der Pitts herankam, war die JAK-50. Es wird allgemein akzeptiert, dass die Pitts das Eichmass ist, an dem sich alle anderen Kunstflugzeuge messen lassen müssen. Seit dem Erstflug 1944 haben sich die Pitts - von der zunehmenden Motorisierung abgesehen - kaum verändert. Die Pitts Special wurde zunächst als Einzelstück gebaut. Der Einsitzer verfügte zwar nur über 55 PS, war aber dennoch kunstflugtauglich. Nach dem Einbau eines 90 PS Motors wurde der Kunstflug immer angenehmer. 1947 baute er schließlich den zweiten Doppeldecker „Little Stinker“ mit 85 PS, den ihm die amerikanische Kunstfliegerin Betty Skelton sofort abkaufte und mit dem sie zahlreiche Titel bis 1950 errang, was den Ruhm der Pitts begründete. Fortan waren die Pläne der Pitts in der Eigenbauszene hoch geschätzt.1971 wurde die S2A, die doppelsitzige Pitts, entwickelt (Big Stinker).

Unsere D-ELYN trägt die Werknummer 5 der produzierten S2A und das Flughandbuch wurde noch von Curtis Pitts unterschrieben. Die Pitts ist der Klassiker unter die Kunstflugmaschinen und besticht neben Ihrer klassischen Doppeldeckerform auch durch Ihr kompaktes und wendiges Flugbild.